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	<title>Deutsches Historisches Museum</title>
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		<title>Computerspiele Museum in Berlin</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 15:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Computerspiele Museum in Berlin-Friedrichshain ist das erste Museum in Deutschland, das sich voll und ganz Computer- und Videospielen widmet. Wahrscheinlich gehört es auch zu den jüngsten Museen der Stadt, erst seit 2011 befindet es sich in seinen jetzigen Räumlichkeiten in der Karl-Marx-Allee. Zwar gibt’s die ständig wachsende Ausstellung schon seit 1997, zuvor war sie allerdings immer nur temporär zu sehen. Nun mag sich so mancher Themenfremde fragen, wieso es zu einem Produkt der Neuzeit schon ein Museum geben muss. Denen, die sich auskennen, dürfte aber klar sein, was sich &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/computerspiele-museum-in-berlin/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Computerspielemuseum_in_Berlin-Friedrichshain.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-527" alt="" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Computerspielemuseum_in_Berlin-Friedrichshain-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Das Computerspiele Museum in Berlin-Friedrichshain ist das erste Museum in Deutschland, das sich voll und ganz Computer- und Videospielen widmet. Wahrscheinlich gehört es auch zu den jüngsten Museen der Stadt, erst seit 2011 befindet es sich in seinen jetzigen Räumlichkeiten in der Karl-Marx-Allee. Zwar gibt’s die ständig wachsende Ausstellung schon seit 1997, zuvor war sie allerdings immer nur temporär zu sehen. Nun mag sich so mancher Themenfremde fragen, wieso es zu einem Produkt der Neuzeit schon ein Museum geben muss. Denen, die sich auskennen, dürfte aber klar sein, was sich in den vergangenen drei Jahrzehnten auf dem Markt der Computerspiele getan hat und welche enorme Entwicklung stattgefunden hat.</p>
<p>Alle die in den siebziger und achtziger Jahren geboren wurden, durften diesen Fortschritt so und so mitbekommen haben. Um so schöner ist es, wenn man mal wieder all die <strong>schönen elektronischen Spielzeuge</strong> bestaunen kann, die sonst schon längst wieder in Vergessenheit geraten wären. Und darunter befinden sich nicht nur einfach <a href="http://www.welt.de/spiele/article115547167/Im-Spielemuseum-schlagen-Zockerherzen-hoeher.html">die bekannten Konsolen</a>, deren Nachfahren heute in den Läden stehen, sondern auch echte Raritäten wie zum Beispiel der einzige Videospielautomat, der in der DDR gebaut wurde. Wer den riesigen Kasten im Stil eines Spielhöllenautomaten das erste Mal sieht, könnte ihn fast mit einem Pac Man Automaten verwechseln. Das Spiel, das auf dem Bildschirm das zu sehen ist, sieht auch irgendwie so aus, nur irgendwas ist daran falsch.</p>
<p>Wer ganz genau hinsieht, wird erkennen, dass Pac Man und die Geister durch einen Hasen und einen Fuchs ausgetauscht wurden. Hase und Fuchs sind bekannte russische Märchenfiguren und mit ihnen konnte die DDR ein sozialistisch korrektes Pac Man Plagiat aufstellen. Es blieb allerdings bei diesem einen Exemplar. Solche und ähnliche Kuriositäten findet man zu Hauf <a href="http://www.berlin.de/orte/museum/computerspielemuseum/">im Computerspiele Museum</a>. Genauso natürlich wie viele alte <strong>Konsolen und Heimcomputer</strong> wie den Commodore 64 und seine Vorgänger sowie diverse Ataris. Aber auch allerhand weniger bekannte oder kaum verkaufte Konsolen, wie auch verschiedenste Prototypen aus längst vergangenen Tagen, lassen sich bestaunen.</p>
<h2>Computerspiele in der Gesellschaft</h2>
<p>Dass es einen Markt für Computerspiel-Nostalgie überhaupt gibt, liegt wohl hauptsächlich daran, dass die oft belächelten Zocker von damals heute erwachsen sind. Auch sind Videospiele mittlerweile <strong>in unserer Gesellschaft angekommen</strong>. Das soll heißen, man wird heutzutage wohl kaum mehr schräg angeschaut, wenn man als erwachsener Mensch noch Computer- und Videospiele spielt. Ganz im Gegenteil, Videospiele werden immer beliebter und die Industrie sieht inzwischen nicht mehr nur Kinder und den alleinstehenden IT-Fachmann als Zielgruppe, sondern auch zunehmen Erwachsene, Familien, und gerade in den letzten Jahr immer mehr Frauen.</p>
<p>Und wenn man dem Wachstum der Branche in der letzten beiden Jahrzehnten glaubt, wird das auch gerne angenommen. Computerspiele sind längst ein Medium so groß und <strong>mächtig wie einst Hollywoodfilme</strong> geworden. So wird in viele aktuelle Titel auch ähnlich viel Arbeit und Geld wie in einen Blockbuster gesteckt. Ob man nun auf diese aufwendigen Neuproduktionen steht, oder dem Charme der vergangenen Tage erliegt, kann man bei einem Besuch im Computerspiele Museum herausfinden.</p>
<p>Alle Nicht-Berliner finden <a href="http://www.berlinferienwohnung.net/">auf dieser Seite</a> eine passende Unterkunft, um dem Museum einen Besuch abzustatten. Auch darüber hinaus lohnt sich ein <strong>Berlinbesuch für Videospiel-Begeisterte</strong>. Am Wochenende findet beispielsweise ein kleiner Flohmarkt für alte Videospiele direkt vor dem Museum statt. Und wenn man in einer der zentral gelegenen Ferienwohnungen unterkommt, hat man es nicht weit, zu den anderen Flohmärkten der Stadt. Den auch dort, kann man einige ältere Spiele finden, teilweise sogar richtig günstig.</p>
<p>Bild: © Assenmacher „Computerspielemuseum in Berlin-Friedrichshain (Deutschland)“<br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en" rel="nofollow">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>. Quelle: <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Computerspielemuseum_in_Berlin-Friedrichshain.jpg" rel="nofollow">commons.wikimedia.org</a></p>
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		<title>Hamburgs Museen entdecken</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 15:35:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Editor</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturverwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg ist eine der schönsten Städte in Deutschland und hat sehr viel für Touristen zu bieten. Mit ihren fast zwei Millionen Einwohnern istdie Stadt die zweitgrößte in Deutschland nach der Hauptstadt Berlin. Berühmt ist Hamburg im Übrigen für seinen Hafen, der der größte in Deutschland ist. Hamburg zu besuchen ist im Frühling und Sommer wunderschön, weil das Klima in dem Zeitraum angenehm ist und ein warmer Wind immer weht. Einen Besuch wert sind vor allem die hier unten aufgelisteten Museen. Dort gibt es für kulturell interessierte Menschen sehr Schönes aus &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/hamburgs-museen-entdecken/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg ist eine der schönsten Städte in Deutschland und hat sehr viel für Touristen zu bieten. Mit ihren fast zwei Millionen Einwohnern istdie Stadt die zweitgrößte in Deutschland nach der Hauptstadt Berlin. Berühmt ist Hamburg im Übrigen für seinen Hafen, der der größte in Deutschland ist. Hamburg zu besuchen ist im Frühling und Sommer wunderschön, weil das Klima in dem Zeitraum angenehm ist und ein warmer Wind immer weht. Einen Besuch wert sind vor allem die hier unten aufgelisteten Museen. Dort gibt es für kulturell interessierte Menschen sehr Schönes aus der Geschichte von Hamburg zu entdecken.</p>
<h2>Museen in Hamburg</h2>
<p><em>Museum für Kunst und Gewerbe</em>: Das Museum ist eines der größten Museen für Kunst und Design in Europa. Dort befinden sich tolle Objekte aus der Antike bis zur Gegenwart, die Kunstliebhaber lieben werden.<br />
<em>Internationales maritimes Museum</em>: Hier lassen sich Informationen und Gegenstände aus der Seefahrt finden. Von Gemälden über Schiffsmodelle bis hin zu Seekarten ist hier alles vorhanden. Das Museum ist unbedingt einen Besuch wert.<br />
<em>Museum der Arbeit</em>: Hier werden die typischen Hamburger Berufe bzw. Branchen vom 19.Jahrhundert bis heute vorgestellt. Das Museum befindet sich auf <a href="http://www.hamburg-tourism.de/sehenswertes/kultur-in-hamburg/museen-hamburg/museum-der-arbeit/">einem alten Fabrikgebäude</a> und an einigen alten Maschinen wird sogar noch heute gearbeitet. Sehr faszinierend und empfehlenswert.<br />
<em>Panoptikum</em>: Das Panoptikum ist in Deutschland das größte Wachsfigurenkabinett und mit mehr als 100 Figuren der Zeitgeschichte. Historische Menschen oder große Künstler sind hier in Wachs verewigt und auch Kinder kommen nicht zu kurz und können viel entdecken.<br />
<em>Helms-Museum</em>: Das Museum für Archäologie erzählt die Geschichte Hamburgs über einen Zeitraum von 150.000 Jahren und ist sehr interessant. Hier sind die Besucher gefragt, denn durch Anfassen und Ausprobieren vieler Stücke, soll man selber die Geschichte und vieles mehr entdecken. Ein sehr spannendes Museum.</p>
<h2>Musikgenuss im Museum und Zuhause</h2>
<p>Außerdem kann man <a href="http://www.hamburg-magazin.de/kultur/ausstellungen-museen/museen-sammlungen/artikel/detail/das-klingende-museum-hamburg.html">im Klingenden Museum</a> viel Musikalisches entdecken. Es ist ein einzigartiges Museum, in dem man Musik  hören und förmlich fühlen kann. Außerdem kann man viele alte Instrumente erforschen und selbst ausprobieren. Ideal für musikalische Menschen, denn Musik gibt es hier zum Anfassen. Das Museum inspiriert sogar viele, die nicht an Musik interessiert sind. Um das Musikerlebnis in den eigenen vier Wänden zu einem großen Genuss zu machen, empfehlen sich eine gute Anlage und gute Lautsprecherboxen. <a href="http://www.teufel.de/hifi-boxen.html">Hifi Boxen von Teufel</a> stellen beispielsweise eine gute Wahl dar, denn sie überzeugen mit einem klaren Sound. Solche Boxen bringen den Vorteil mit sich, dass die Frequenzen besser an den Zuschauer übermittelt werden können, und die Qualität des Sounds dadurch erhöht wird.</p>
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		<title>Checkpoint Charlie – Das Mauermuseum</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 15:42:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Kein anderes Museum ist so mit der jüngeren Berliner Geschichte verbunden, wie das Museumshaus am Checkpoint Charlie. Nirgends sonst kann man soviel über das zweigeteilte Deutschland, und über spektakuläre und teils schockierende Fluchtversuche erfahren. Das interessante daran ist, dass das Museum nicht etwa nach der Wende, sondern bereits kurz nach dem Mauerbau eröffnet wurde. Bereits am 14. Juni 1963 gründete nämlich der Historiker Rainer Hildebrandt, in unmittelbarer Mauernähe, das Museum. Das eigentliche Häuschen und Wahrzeichen des Grenzüberganges wurde bereits kurz nach der Wende entfernt. Mittlerweile gibt es aber wieder einen &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/checkpoint-charlie-das-mauermuseum/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Berlin-Checkpoint_Charlie-Richtung_Osten.jpg"><img class=" wp-image-495 alignright" alt="" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Berlin-Checkpoint_Charlie-Richtung_Osten.jpg" width="307" height="410" /></a></p>
<p>Kein anderes Museum ist so mit der jüngeren Berliner Geschichte verbunden, wie das Museumshaus am Checkpoint Charlie. Nirgends sonst kann man soviel über das zweigeteilte Deutschland, und über spektakuläre und teils schockierende Fluchtversuche erfahren. Das interessante daran ist, dass das Museum nicht etwa nach der Wende, sondern bereits <strong>kurz nach dem Mauerbau</strong> eröffnet wurde. Bereits am 14. Juni 1963 gründete nämlich der Historiker Rainer Hildebrandt, in unmittelbarer Mauernähe, das Museum.</p>
<p>Das eigentliche Häuschen und Wahrzeichen des Grenzüberganges wurde bereits kurz nach der Wende entfernt. Mittlerweile gibt es aber wieder einen Nachbau des Checkpoints, der den Ost-Berliner Bezirk Mitte mit dem West-Berliner Kreuzberg verband. Jeder der schon mal an der U-Bahn Station Kochstraße ausgestiegen ist, kennt ihn. Der Checkpoint Charlie heißt übrigens so, weil es der dritte von den Alliierten kontrollierte Grenzübergang gewesen ist. Nach dem militärischen Alphabet: Alpha, Bravo und Charlie, für A, B und C.</p>
<p>Wer für seinen Besuch noch eine nahegelegene Unterkunft benötigt, bekommt hier <a href="http://www.berlinferienwohnung.net/berlin-ferienwohnung-privat">mehr Informationen</a>. Ein Besuch der Hauptstadt ist für alle Museums-Begeisterten sowieso ein Muss. Denn in Berlin gibt es eine Menge zu erleben und zu entdecken. Mit <strong>einer zentralen Ferienwohnung</strong> genügt es in der Regel ein paar Meter zu gehen, bevor man auf die nächste Sehenswürdigkeit trifft. Dazu zählen auch eine Menge anderer Museen, wie das Pergamon Museum oder beispielsweise das Deutsche Historische Museum. Der Checkpoint Charlie gehört aber definitiv zu den besonders sehenswerten Ausstellungen.</p>
<h2>Was es zu sehen gibt</h2>
<p>Über all die Jahre wurde im Museum akribisch jedes verwendbare Stück aus Fluchtversuchen gesammelt und archiviert. So finden sich auch heute noch <strong>viele Originalteile,</strong> wie beispielsweise ein Mini-U-Boot, ein Heißluftballon oder verschiedene Fluchtautos, die Bürger der ehemaligen DDR zur Flucht verwendet hatten. Die jeweiligen Geschichten dazu werden mit vielen Fotos, Schrifttafeln oder Videodokumentationen erzählt. Auch abseits der Ausstellungstücke kann man so einiges über kuriose Versuche die Grenze zu überschreiten erfahren.</p>
<p>Doch es geht nicht nur um die Flucht an sich. Dem Initiator der Museums war es schon immer wichtig gewesen, auch die Hintergründe der Grenze zu vermitteln. Es gibt viele Geschichten zu Einzelschicksalen, die ihren Fokus auf die <strong>Beweggründe der Flüchtlinge</strong> legen und preisgeben was die Menschen zu solchen, teils haarsträubenden Fluchtversuchen getrieben hat. Auch darüber wird man über die vielen Texttafeln sowie Fotos informiert. Wer will, kann sich zusätzlich einen Audioguide mieten, der noch mehr Hintergründe und auch auch Zeitzeugengespräche abspielt.</p>
<p>Der Audioguide ist, weil er in mehreren Sprachen angeboten wird, gerade für alle <strong>nicht deutschen Berlin-Besucher</strong> interessant. Seit kurzem gibt es auch Infotafeln schon vor <a href="http://www.berlin.de/orte/sehenswuerdigkeiten/checkpoint-charlie/">dem Museumshaus</a>, die Interessierten kostenlos am nachgebauten Checkpoint Charlie zu Verfügung stehen. Der Eintritt für das eigentliche Museum ist zwar mit 12,50 Euro nicht all zu hoch für das was man geboten bekommt, doch gehört es zu den beliebtesten Museen Berlins. Im Jahr 2007 war es sogar das beliebteste, mit 850 000 Besuchern. Das heißt unter Umständen kann man schon mal Probleme wegen eines zu hohen Andrangs geben.</p>
<p>Bild: © Raimond Spekking / <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/">CC-BY-SA-3.0</a> (<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Berlin-Checkpoint_Charlie-Richtung_Osten.jpg">via Wikimedia Commons</a>)</p>
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		<title>Jobs im Kulturbereich</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 13:59:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kulturverwaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Jobsuchende im Kulturbereich haben es nicht leicht. Zwar sind sie oft hochmotiviert, sehr qualifiziert und verfügen zudem als Geisteswissenschaftler über wichtige Softskills. Doch die Konkurrenz ist groß. Auf die wenigen passenden Stellen kommen oft Hunderte von Bewerbern, Bewerbungsprozesse ziehen sich dementsprechend in die Länge. Hat man endliche eine Stelle gefunden, ist diese oft befristet. Und dann geht die Suche nach ein oder zwei Jahren wieder von vorne los. Warum dabei also nicht auch einmal ins Ausland schauen? Kulturwissenschaftler vielseitig einsetzbar Denn es ist keineswegs so, dass das Studium der Kulturwissenschaften &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/jobs-im-kulturbereich/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Jobsuchende im Kulturbereich haben es nicht leicht. Zwar sind sie oft hochmotiviert, sehr qualifiziert und verfügen  zudem als Geisteswissenschaftler über wichtige Softskills. Doch die Konkurrenz ist groß. Auf die wenigen passenden Stellen kommen oft Hunderte von Bewerbern, Bewerbungsprozesse ziehen sich dementsprechend in die Länge. Hat man endliche eine Stelle gefunden, ist diese oft befristet. Und dann geht die Suche nach ein oder zwei Jahren wieder von vorne los. Warum dabei also nicht auch einmal ins Ausland schauen?</p>
<h2>Kulturwissenschaftler vielseitig einsetzbar</h2>
<p>Denn es ist keineswegs so, dass das <a href="http://www.hochschulen.com/kulturwissenschaft-studium.html">Studium der Kulturwissenschaften</a> oder ähnliche Fachbereiche die Absolventen auf einen einzigen Kulturbereich beschränken. Im Gegenteil: Gerade diese Studiengänge sind oft interdisziplinär angelegt. Das sichere Beherrschen mehrerer Fremdsprachen ist dabei ebenso selbstverständlich wie der Umgang mit den Kulturen unterschiedlichster Nationen. Gerade für <strong>Jobsuchende im Kulturbereich</strong> bietet sich daher eine Stellensuche auch im Ausland an. Oft sind gerade sie aufgrund ihres breit gefächerten Interesses und ihrer kulturellen Neugier die idealen Kandidaten dafür. Die meisten haben bereits während des Studiums ein oder zwei Semester im Ausland verbracht und können sich dementsprechend schnell in eine neue Umgebung einleben. Doch es muss nicht zwangsläufig eine Stelle in den USA oder in Neuseeland sein. Schließlich möchte dann doch nicht jeder gleich tausende von Kilometern von seiner Familie getrennt sein. Oft lohnt bereits der Blick in <strong>Nachbarländer wie die Schweiz</strong>, um sich neue berufliche Perspektiven zu schaffen. </p>
<h2>Arbeiten in der Schweiz</h2>
<p>In der Schweiz könnte man so zum Beispiel <a href="http://www.experteer.ch/stellenangebote/schweiz/jobs/st-gallen">in der Region St. Gallen nach offenen Stellen suchen</a>. Diese Region besticht nicht nur durch ihre Nähe zu Deutschland und die reizvolle Lage unweit des Bodensees, sondern hat zudem auch kulturell einiges zu bieten.  Von Museen, Kulturprojekten und Theatern bis hin zur Kathedrale oder zur Stiftsbibliothek – St. Gallen gilt nicht umsonst als Kulturkanton und zählt seit geraumer Zeit zum UNESCO-Weltkulturerbe.</p>
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		<title>Das Grüne Gewölbe in Dresden</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 09:15:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Namen das Grüne Gewölbe in Dresden verstehen nicht nur Kunstkenner eine reichhaltig bestückte Museumssammlung, die auf die Wettiner Fürsten zurückgeht und Exponate aus der Zeit der Renaissance bis hin zum Klassizismus beherbergt. Diese Räumlichkeiten wurden bereits im Jahre 1724 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Grüne Gewölbe und das Neue Grüne Gewölbe befinden sich im westlichen Teil des Residenzschlosses Dresden. Es genießt weltweit große Anerkennung und weist jährlich mehr als 3 Millionen Besucher auf, die sich der strahlenden Pracht der Ausstellungsstücke beeindrucken lassen. Der Bau &#8216;Grünes Gewölbe&#8217; geht &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/gruenes-gewoelbe-dresden/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_484" class="wp-caption aligncenter" style="width: 293px"><img class="size-full wp-image-484" alt="Grünes Gewölbe in Dresden" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Grünes-Gewölbe-Dresden.jpg" width="283" height="424" /><p class="wp-caption-text">© Carsten Weigel &#8211; Fotolia.com</p></div>
<p style="text-align: left;">Unter dem Namen <strong>das Grüne Gewölbe in Dresden</strong> verstehen nicht nur Kunstkenner eine reichhaltig bestückte Museumssammlung, die auf die Wettiner Fürsten zurückgeht und Exponate aus der Zeit der Renaissance bis hin zum Klassizismus beherbergt. Diese Räumlichkeiten wurden bereits im Jahre 1724 einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Grüne Gewölbe und das Neue Grüne Gewölbe befinden sich im westlichen Teil des Residenzschlosses Dresden. Es genießt weltweit große Anerkennung und weist jährlich mehr als 3 Millionen Besucher auf, die sich der strahlenden Pracht der Ausstellungsstücke beeindrucken lassen. Der Bau &#8216;Grünes Gewölbe&#8217; geht auf Herzog Moritz im Jahr 1547 zurück, der einen neuen Flügel im Westen der Residenz anbaute. Der Fürst ließ zwei Räume und einen großen Saal mit prächtigen Decken und Säulen in Malachitgrün anstreichen, die diesen Räumlichkeiten letztendlich ihren Namen gaben. Das Grüne Gewölbe diente schon immer zur Aufbewahrung der Kostbarkeiten und wichtiger Dokumente, da die aus Stein gemauerten Wände weniger der Brandgefahr unterlagen. Der bekannte sächsische Kurfürst August der Starke wandelte diese Räume zwischen 1723 und 1729 in ein &#8216;Grünes Gewölbe in Dresden&#8217; um, wo er seine Kunstschätze und Preziosen aufbewahrte. Er machte diese Räume schließlich einem breiten Publikum zugängig, damit sie seine Sammlung von Kunstobjekten und Raritäten bewundern konnten. Durch ihn bekamen die Räume ihr heutiges Interieur. Außerdem ließ er noch weitere Räumlichkeiten durch Wanddurchbrüche entstehen, weshalb das Grüne Gewölbe aus neun Ausstellungsräumen besteht.</p>
<h2>Das Grüne Gewölbe ist eines der ältesten Museen der Welt</h2>
<p>Als &#8216;Grünes Gewölbe&#8217; bekannt geworden, bewahrten die Räume ihr Aussehen unverändert bis in das 20. Jahrhundert, wodurch sie eigentlich als das älteste Museum der Welt gelten müsste. Allerdings beansprucht das Britische Museum in London diesen Titel. Während des 2.Weltkrieges bombardierten die Alliierten das Grüne Gewölbe, wodurch drei Räume zerstört wurden. Allerdings waren die Kunstwerke bereits in eine andere Festung ausgelagert worden. Die Sowjetunion beschlagnahmte diese Kunstwerke aus der Festung Königstein, gab sie aber im Jahr 1958 an die Regierung der DDR zurück. Von 1959 bis 2004 zeigte das Albertinum die Exponate des &#8216;Grünes Gewölbe in Dresden&#8217; . Im Jahr 2004 wurde das Neue Grüne Gewölbe im Westflügel des Residenzschlosses Dresden im ersten Stock eröffnet. Das Neue Grüne Gewölbe umfasst dort 10 Räume, die relativ schlicht gehalten sind und die Exponate in moderner Form in speziellen Glasvitrinen zeigt. Die Restaurierungsarbeiten am historischen Grünen Gewölbe waren 2006 abgeschlossen, worauf das erhaltene Inventar aus dem Jahre 1733 die Maßstäbe für die neue Einrichtung setzte. Auch die 3000 Exponate wurden den Vorstellungen von Kurfürst August dem Starken entsprechend angeordnet, um die alte Ordnung wiederherzustellen. Den Eintritt ins historische &#8216;Grünes Gewölbe in Dresden&#8217; bekommt man nicht so leicht. Es gibt mit Rücksicht auf die historischen Räumlichkeiten und Exponate nur beschränkten Einlass für Besucher. Jeden Morgen wird ein bestimmter Satz an Eintrittskarten vergeben, für die die Besucher zunächst ein Zeitticket im Vorverkauf erwerben müssen. Der Zugang zum Neuen Grünen Gewölbe ist doch jedoch uneingeschränkt möglich. Die komplette Sammlung der Kurfürsten von Sachsen umfasst rund 4000 Stücke, von denen etwa 1100 im Neuen Grünen Gewölbe zu sehen sind, während rund 3000 Stück in den Räumen des historischen Grünen Gewölbes zu sehen sind.</p>
<h2>Außergewöhnliche Kunstschmiedearbeiten bezaubern die Besucher</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/vPQHGa9GEgU" height="280" width="470" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>In den neun Ausstellungsräumen des &#8216;Grünes Gewölbe&#8217; befinden sich ganz unterschiedliche Kunstwerke, die eine gewisse Gliederung erfahren haben. Im Vorgewölbe zum Beispiel befindet sich das Luther-Kabinett sowie Kunst aus dem Mittelalter wie auch der Frührenaissance. Highlights der Ausstellung im Vorgewölbe ist eine Trinkschale von Iwan dem Schrecklichen wie auch der Siegelring von Martin Luther. Außerdem kann hier eine Taschenbibel von König Gustav Adolf von Schweden besichtigt werden. Die zweitgrößte Bernsteinsammlung findet sich im Bernsteinkabinett, welches nach dem Krieg als unauffindbar galt, inzwischen jedoch rekonstruiert wurde. Das Elfenbeinzimmer enthält Exponate jeglicher Art aus Elfenbein wie Wandkonsolen, Gesims und Tische. Figuren aus Weißsilber werden im Weißsilberraum ausgestellt. An Goldschmiedearbeiten aus dem 16. bis 18. Jahrhundert können sich die Besucher im Silbervergoldeten Zimmer erfreuen. Es gehört zu jenen, die während des Krieges stark beschädigt wurden und heute sogar wieder im ursprünglichen Malachitgrün erstrahlt. Der Preziosensaal ist beinahe komplett verspiegelt, was ihn zu einem einzigartigen Ausstellungsraum macht. Astronomische Tischuhren findet der Besucher im Wappenzimmer. Eine der größten Attraktionen des &#8216;Grünes Gewölbe&#8217; ist der &#8216; Mohr mit Smaragdstufe&#8217;, der mit dem &#8216;Obeliscus Augustalis&#8217; im Juwelenzimmer ausgestellt wird. Im Bronzezimmer stehen rund 80 Bronzen und im Renaissancezimmer werden vor allem herrliche Kleinbronzen auf Steinpostamenten ausgestellt. Das bekannteste und begehrteste Exponat, der &#8216;Mohr mit der Smaragdstufe&#8217;, stammt aus der Werkstatt des Hofgoldschmieds Johann Melchior Dinglinger in Zusammenarbeit mit Balthasar Permoser. Die Figur selbst besteht aus Birnbaumholz und ist mit Smaragden und anderen Edelsteinen besetzt. Obgleich die Figur als Mohr bezeichnet wird, stellt sie eigentlich einen Indianer aus Kolumbien da. August der Starke gab sie in Auftrag, um ein würdiges Präsentationsmittel für die von seinem Vorgänger geschenkten Smaragdkristalle aus Kolumbien zu haben.</p>
<h2>Der Obeliscus Augustalis ist einzigartig</h2>
<p>Ein weiteres Meisterwerk des Hofgoldschmieds ist der &#8216;Obeliscus Augustalis&#8217;, der zwischen 1719 und 1721 geschaffen wurde. Die Skulptur besteht aus einer sehr aufwendig gestalteten Kartusche, die das ovale Konterfei von August dem Starken zeigt. Es wurden insgesamt 240 Gemmen und Kameen sowie geschnittene Steine und goldemaillierte Figuren verwendet. Das einzigartige Kunstwerk ist 228 Zentimeter hoch und soll den Gegenwert eines Barockschlosses gekostet haben. Friedrich Wilhelms I. von Preußen schenkte den &#8216;Bernsteinkabinettschrank an die Wettiner Fürsten, der im Jahr 1742 fertiggestellt wurde. Aber auch etliche andere Exponate aus Bernstein finden bei den Besuchern des Bernsteinzimmers großen Anklang. Im Juwelenzimmer wird einer der größten Juwelenschätze in ganz Europa gezeigt. Die ältesten Juwelen-Garnituren stammten noch von August dem Starken. Die anderen Garnituren kamen später dazu und entsprechen dem jeweiligen Modegeschmack der Epoche. Die meisten Edelsteine sind Saphire, Karneolen, Diamanten, Rubine und auch zahlreiche Perlen, die bei den Fürsten als Inbegriff ihres Machtanspruches galten. Besonders hervorzuheben sind wohl der 48-karätige Diamant &#8216; Sächsische Weiße&#8217; und ein 648 Karat schwerer Saphir, der ein Geschenk von Zar Peter dem Großen war. Das Grüne Gewölbe befindet sich:</p>
<ul>
<li>Grünes Gewölbe</li>
<li>Schloßstraße</li>
<li>01067 Dresden</li>
<li>Telefon: 03 51 / 49 14 2000</li>
<li>Fax: 03 51 / 49 14 2001</li>
<li>E-Mail: besucherservice@skd.museum</li>
<li>täglich geöffnet von 10-19 Uhr außer dienstags</li>
</ul>
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		<title>Das Schokoladenmuseum in Köln</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Apr 2013 10:06:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 31. Oktober 1993 eröffnete der Unternehmer Dr. Hans Imhoff (1922 &#8211; 2007) das Imhoff-Stollwerck Schokoladenmuseum Köln. Imhoff übernahm in den 1970er Jahren die Schokoladenfabrik &#8220;Stollwerck&#8221; und baute aus der Sammlung alter Werbeschilder, Verpackungen und Automaten das Schokoladen-Museum in Köln auf, das ständig erweitert wird. Seit dem 23. März 2006 sind die Schokoladenfabriken &#8220;Lindt &#38; Sprüngli&#8221; Kooperationspartner des Schokoladenmuseums und für Schokoladenherstellung und Marketing verantwortlich. &#8220;Lindt &#38; Sprüngli&#8221; entstand 1899 durch die Übernahme &#8220;Lindts&#8221; durch &#8220;Sprüngli&#8221;. Das Schokoladenmuseum in Köln konnte nur verwirklicht werden, weil der kostbare Kakao und die &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/schokoladenmuseum-koeln/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-477" alt="Schokoladenmuseum 1" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Schokoladenmuseum-1.jpg" width="500" height="333" />Am 31. Oktober 1993 eröffnete der Unternehmer Dr. Hans Imhoff (1922 &#8211; 2007) das Imhoff-Stollwerck Schokoladenmuseum Köln. Imhoff übernahm in den 1970er Jahren die Schokoladenfabrik &#8220;Stollwerck&#8221; und baute aus der Sammlung alter Werbeschilder, Verpackungen und Automaten <strong>das Schokoladen-Museum in Köln</strong> auf, das ständig erweitert wird. Seit dem 23. März 2006 sind die Schokoladenfabriken &#8220;Lindt &amp; Sprüngli&#8221; Kooperationspartner des Schokoladenmuseums und für Schokoladenherstellung und Marketing verantwortlich. &#8220;Lindt &amp; Sprüngli&#8221; entstand 1899 durch die Übernahme &#8220;Lindts&#8221; durch &#8220;Sprüngli&#8221;.</p>
<p>Das Schokoladenmuseum in Köln konnte nur verwirklicht werden, weil der kostbare Kakao und die Schokolade von Anfang an die Menschen in einen magischen Bann zogen und eine sehr aufwendige Verarbeitung erforderten, was erst mit der Technisierung einfacher vonstattenging. Bedeutende Erfindungen der Kakao- und Schokoladenbranche waren das Fünf-Walzenwerk zur Verfeinerung der Schokoladenmasse von Heinrich Stollwerck 1873, die Kakaobutterpresse zur Lösung der Kakaobutter aus der Kakaomasse von Van Houten, die erste feste Schokolade von David Sprüngli-Schwarz 1845 und die Conche zur Erzeugung zartschmelzender Schokolade von Rodolphe Lindt 1879.</p>
<h2>Wann und wie ins Schokoladenmuseum Köln</h2>
<p>Das Erlebnismuseum &#8220;Schokoladenmuseum Köln&#8221; hat täglich, außer montags, von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Wochenende und an den Feiertagen, außer Neujahr, Heiligabend, 1. Weihnachtsfeiertag und Silvester, öffnet das Museum eine Stunde später und schließt erst 19 Uhr. Im Dezember wird auch montags geöffnet. Das Schokoladen-Museum in Köln ist mit dem Auto (in der Nähe befinden sich mehrere Parkplätze), den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Taxi zu ereichen. Als besondere Anreisemöglichkeit empfiehlt sich die Bimmelbahn &#8220;Schokoexpress&#8221;, die alle 30 Minuten vom Kölner Dom aus startet.</p>
<h2>Die Architektur und technischen Highlights</h2>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-478" alt="Schokoladenmuseum 2" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/04/Schokoladenmuseum-2-199x300.jpg" width="199" height="300" />Das barrierefrei zu erreichende und begehbare Schokoladen-Museum in Köln stellt den ersten Neubau im neu geschaffenen Kölner Stadtquartier Rheinauhafen, nahe der Altstadt, dar. Dazu wurde das ehemalige Hauptzollamt in 13-monatiger Bauzeit für 53 Millionen DM um eine aufwendige Glas-Aluminium-Konstruktion erweitert. Es entstand ein moderner Museumskomplex mit 4.000 m² Ausstellungsfläche, einer zweigeschossigen gläsernen Produktionsanlage und einem 10 m hohen und 100 m² großen Tropenhaus. So führt das schiffsähnliche Schokoladenmuseum die Rheinauhalbinsel an.</p>
<p>Das beeindruckendste Highlight ist der 200 kg fassende 3 m hohe Schokoladenbrunnen, wo aus vier Fontänen Lindt-Schokolade sprudelt. Mitarbeiter tauchen hier knusprige Waffeln in die flüssige Schokolade, damit jeder Gast probieren kann. Die Produktionsanlage des Schokoladenmuseums entspricht einer modernen Kakaoverarbeitungs- und Schokoladenproduktionsanlage in einer kleineren Ausführung. Hier werden täglich 300 bis 400 kg Schokoladentafeln, Hohlkörper und Pralinen produziert.</p>
<h2>Zu Gast im Schokoladen-Museum Köln</h2>
<p>Im Schokoladen-Museum in Köln wird jeder Besucher als Gast begrüßt. Die Gäste kommen aus der ganzen Welt in dieses einmalige Museum, das alle Sinne anspricht und werden durch die Mitarbeiter und Museumsführer in 13 Sprachen betreut. 2007 zählte das Schokoladenmuseum im Durchschnitt 2.300 Besucher täglich und gehört damit zu den deutschen Museen mit der höchsten Besucherzahl. Der rege Besucherandrang, geschicktes Marketing, vielfältige Museumsangebote, wie Führungen, Workshops, Kurse (Pralinenkurse für Erwachsene oder Kinder, Schokoladentafel- oder Hohlkörperherstellung für Kinder) und die Möglichkeit, private oder geschäftliche Events und Feiern im Schokoladenmuseum auszurichten, sorgen dafür, dass das Schokoladenmuseum seine Kosten selbst erwirtschaftet.</p>
<h2>Die Ausstellungen im Schokoladenmuseum Köln im Überblick</h2>
<p>Der Gast im Schokoladen-Museum in Köln geht anhand von rund 100.000 Exponaten in neun Ausstellungsbereichen auf eine Reise durch 4000 Jahre Kakao- und Schokoladengeschichte. Dabei werden die Anfänge im präkolumbianischen Mittelamerika gezeigt, der beschwerliche Weg des Kakaos nach Europa und der rasante Siegeszug, den der Kakao in den Adelshäusern nahm und wie der Kakao und die Schokolade durch die Industrialisierung zum Genussmittel für die breite Bevölkerung wurden. Die zweisprachige (Deutsch und Englisch) Ausstellung lässt mit multimedialen Schautafeln und historischen Originalobjekten keinen Aspekt unbeachtet und ergründet auch die Fragen nach den Inhaltsstoffen und deren Wirkung auf den menschlichen Körper, der Biologie des Kakaos, der modernen Produktion, der Werbung für Schokolade und der Markenvielfalt. Historische Maschinen runden die Ausstellung ab.</p>
<h3>&#8220;Kakaoanbau, -ernte und -handel sowie Inhaltsstoffe der Schokoladenzutaten&#8221; &#8211; die biologische Abteilung</h3>
<p>In dieser vier Räume umfassenden Ausstellung wird dem Kakao auf den botanischen Grund gegangen. Installationen und Modelle verdeutlichen:<br />
- das tropische Verbreitungsgebiet des Kakaos,<br />
- die Kakaoarten,<br />
- die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Anbauländer,<br />
- den Kakaohandel, unter anderem mit einem Live-Ticker<br />
- und die Wirkung der Inhaltsstoffe und einzelnen Schokoladenbestandteile auf Körper und Seele.<br />
Im Tropenhaus können 60 verschiedene tropische Arten, wie Kakao, Vanille oder Kaffeestrauch unter authentischen Bedingungen gesehen werden.</p>
<h3>Die &#8220;Schatzkammer&#8221; &#8211; die kulturgeschichtliche Abteilung</h3>
<p>Die &#8220;Schatzkammer&#8221; im Schokoladen-Museum Köln macht mit der Kultur der Azteken, Maya und Olmeken vertraut, die den Kakao als Zahlungsmittel nutzten und wo der Kakao als Göttertrunk galt. Alte Maya-Schriften, Trinkgefäße, Kultgegenstände und Skulpturen machen diese untergegangenen Kulturen lebendig. Hier werden auch luxuriöse Porzellan- und Silberservices des 17. und 18. Jahrhunderts präsentiert, die in den europäischen Adelshäusern dazu dienten, das neue Heißgetränk standesgemäß zu genießen. Zeitzeugen aus dem 19. und 20. Jahrhundert, als Schokolade erschwinglich wurde, sind zwei zeitgenössische Ladeneinrichtungen, die mit originalgetreuen Verpackungen dekoriert sind. Die 2.000 Exponate dieser Abteilung fassen die Schokoladengeschichte bis zur Gegenwart zusammen.</p>
<h3>&#8220;Kultschokoladen&#8221; &#8211; die Designabteilung</h3>
<p>In dieser 2007 eröffneten Ausstellung dreht sich alles um die Kultobjekte aus Schokolade, wie um den &#8220;Lindt Goldhasen&#8221;, das &#8220;Überraschungsei&#8221;, die &#8220;Mozartkugeln&#8221; sowie um die Geschichte bekannter Marken, wie &#8220;Halloren&#8221;, &#8220;Hershey&#8217;s Kisses&#8221;, &#8220;Mars&#8221;, &#8220;Milka&#8221;, &#8220;Nutella&#8221;, &#8220;Ritter Sport&#8221;, &#8220;Sarotti&#8221; oder &#8220;Scho-ka-kola&#8221;. Etwa 30 Schokoladenautomaten aus dem 19. Jahrhundert, Emailleschilder, alte Plakate und das &#8220;Schoko-Kino&#8221;, wo schokoladige Werbespots seit 1926 gezeigt werden, runden die Ausstellung ab.</p>
<h3>Sonderausstellungen im Schokoladenmuseum</h3>
<p>Seit Februar 2013 wird in der Sonderausstellung &#8220;Naschwerk in 3D&#8221; die Entwicklung der Schokoladenformen an 150 Exemplaren von den Anfängen bis heute gezeigt. Die ersten Schokoladenformen wurden 1820 hergestellt, die älteste Form der Sammlung ist auf 1876 datiert.<br />
Die &#8220;bitter &#8211; süß Ausstellung: Stadtarchiv 2013&#8243; widmet sich der Geschichte des Einsturzes des Kölner Stadtarchivs 2009.</p>
<h2>Führungen durch das Schokoladenmuseum Köln</h2>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/vFLBlDEouew" height="280" width="470" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Im Schokoladenmuseum werden regelmäßig an den Wochenenden und an Feiertagen öffentliche Führungen für Erwachsene und für Kinder durchgeführt, die keiner Anmeldung bedürfen. Darüber hinaus können die öffentlichen Führungen und Spezialführungen, die bestimmte Themenbereiche des Schokoladenmuseums in den Mittelpunkt rücken und teilweise eine Verkostung oder Schokoladenherstellung in der &#8220;Sckoko-Schule&#8221; beinhalten, in sieben Fremdsprachen, für Kindergruppen oder Schulklassen, für Sehbehinderte, Blinde, Gehörlose und geistig oder körperlich behinderte Gäste gebucht werden.</p>
<p>Die Führungen tragen spannende Titel, wie &#8220;Vom Rohkakao zur Praliné&#8221;, &#8220;Von der Speise der Götter zum Schokoriegel&#8221;, &#8220;Die kleine Schoko-Schule&#8221;, &#8220;Achtung Kult!&#8221;, &#8220;Ein Stückchen Schoko-Geheimnis&#8221; oder &#8220;Lebenselixier Schokolade&#8221;. Zusätzlich gibt es Stadtführungen zu Essensthemen.</p>
<p>Bei den Verkostungen werden alle Sinne angesprochen, wenn Edelschokoladen pur oder in Kombination mit Wein, Rum, Kaffee, Bier oder das Programm &#8220;Schokolade und Freunde&#8221; mit einem Auszug verschiedener Köstlichkeiten probiert werden. Des Weiteren werden museumspädagogische Programme, die auf verschiedene Klassenstufen abgestimmt sind, angeboten.</p>
<h2>Schokolade so weit das Auge reicht</h2>
<p>Wer von den gezeigten schokoladigen Verführungen Lust bekommen hat, edle Schokoladen selbst zu probieren, ist im &#8220;Grand Café chocolat&#8221; und im &#8220;chocolat-Shop&#8221; genau richtig. Denn das Café mit Blick auf den Rhein verwöhnt mit süßen Leckereien aus Schokolade. Und im 135 m² großen &#8220;chocolat-Shop&#8221; stehen über 300 Sorten Edelschokolade, frische Pralinen, Geschenke und Andenken zur Auswahl. Zudem können das Atrium, die Bel Etage und das Café für Veranstaltungen gemietet werden.</p>
<ul>
<li>Am Schokoladenmuseum 1a</li>
<li>(Rheinauhafen am Holzmarkt)</li>
<li>50678 Köln</li>
<li>E-Mail-Adresse: service@schokoladenmuseum.de</li>
<li>Telefonnummer des Besucherservice: 0221/ 931 888 &#8211; 16</li>
</ul>
<p>________________________________________<br />
Bildrechte: © Rubén Vique. &#8220;Interrail (1329)&#8221;<br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" rel="nofollow">Bestimmte Rechte vorbehalten</a>. Quelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/vike/5093057147/" rel="nofollow">Flickr.com</a></p>
<p>Schokobrunnen: © Rubén Vique. &#8220;Interrail (1340&#8243;<br />
<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de" rel="nofollow">Bestimmte Rechne vorbehalten</a>. Quelle: <a href="http://www.flickr.com/photos/vike/5093660648/" rel="nofollow">Flickr.com</a></p>
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		<title>Das Bode-Museum: Eine kaiserliche Perle</title>
		<link>http://www.dh-museum.com/bode-museum-berlin/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 10:23:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bode-Museum in Berlin befindet sich zusammen mit den anderen großen Museen der Stadt auf der sogenannten Museumsinsel im Herzen der Hauptstadt. Die Spreeinsel, auf der sich heute fünf Museen befinden, wurde seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts systematisch zum musealen Sammelpunkt für Kunst und Geschichte ausgebaut. 1904 eröffnete das Bodemuseum, in dem sich heute die Skulpturensammlung, die Sammlung für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett befinden. Ganz an der südwestlichen Spitze der Museumsinsel liegt der Bau, der nicht nur aufgrund seiner Sammlungen, sondern auch für seine beeindruckende Architektur und &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/bode-museum-berlin/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_449" class="wp-caption aligncenter" style="width: 435px"><img class="size-full wp-image-449" alt="Bode-Museum Berlin" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/03/Bode-Museum.jpg" width="425" height="283" /><p class="wp-caption-text">© Kurt Hochrainer &#8211; Fotolia.com</p></div>
<p style="text-align: left;">Das <strong>Bode-Museum in Berlin</strong> befindet sich zusammen mit den anderen großen Museen der Stadt <a href="http://www.dh-museum.com/museumsinsel-berlin/">auf der sogenannten Museumsinsel</a> im Herzen der Hauptstadt. Die Spreeinsel, auf der sich heute fünf Museen befinden, wurde seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts systematisch zum musealen Sammelpunkt für Kunst und Geschichte ausgebaut. 1904 eröffnete das Bodemuseum, in dem sich heute die Skulpturensammlung, die Sammlung für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett befinden. Ganz an der südwestlichen Spitze der Museumsinsel liegt der Bau, der nicht nur aufgrund seiner Sammlungen, sondern auch für seine beeindruckende Architektur und Innenausstattung berühmt ist.</p>
<h2>Bau und Geschichte des Bodemuseums</h2>
<p>Das Bodemuseum in Berlin entstand Ende des 19. Jahrhunderts nach den Plänen des kaiserlichen Hofarchitekten Ernst von Ihme. Es sollte der Skulpturen- und Gemäldesammlung des <strong>Kunsthistorikers und Museumsfachmanns Wilhelm Bode</strong> als repräsentative Herberge dienen und die Exponate der Öffentlichkeit zugänglich machen. Bode, der ein enger Vertrauter Kaiser Wilhelms II. war, genoss großes Ansehen in der preußischen Kunstszene und gilt heute als Begründer des modernen Museumswesens. Erste Pläne für den Bau des Museums entstanden bereits 1871, doch erst 1897 wurde mit den Arbeiten begonnen. Ernst von Ihme entwarf den Prachtbau <strong>im Stil des Neobarock</strong> auf dem 6.000 qm großen, ungleichmäßig dreieckigen Areal. Zentrales Element des Museumsbaus ist der überkuppelte Eingangsbereich. Die Fassade aus schlesischem Sandstein ist von einer durchgehenden Reihe korinthischer Säulenpilaster untergliedert, die sich über die gesamte Höhe der Fassade erstrecken. Im Inneren empfängt den Besucher verschwenderischer Prunk aus Marmor und Stuck. Besonders die große Kuppelhalle bietet einen erhabenen Eindruck mit dem verschiedenfarbigen Marmor der Wände, Decken und Säulen, den vergoldeten Stuckaturen und seiner monumentalen Größe. Die anderen Räume erstrecken sich über die drei Flügel des Bodemuseums, die die wertvollen Exponate der Sammlungen beherbergen.</p>
<p>Schwere Treffer im Zweiten Weltkrieg haben Teile des Museums fast völlig zerstört. Die schrittweise Instandsetzung des Museums dauerte über dreißig Jahre. Aufgrund erheblicher Baumängel beschloss man Ende der Neunziger Jahre eine Kernsanierung des Museums. Im Oktober 2006, nach fünfeinhalbjähriger Bauzeit wurde das <strong>Bodemuseum in Berlin</strong> endlich wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.</p>
<h2>Die Sammlungen im Bode-Museum</h2>
<p>Den Besucher des Bode-Museums in Berlin erwartet eine der größten Sammlungen älterer plastischer Kunst in Deutschland, das Museum für Byzantinische Kunst und das Münzkabinett Berlins.</p>
<p><strong>Die Skulpturensammlung</strong> umfasst Werke aus den Epochen von Mittelalter bis ins ausgehende 18. Jahrhundert. Schwerpunktmäßig stammen die Exponate aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien, Spanien und den Niederlanden. Besonders die italienische Frührenaissance ist mit zahlreichen großen Werken vertreten. So kann der Besucher beispielsweise die Pazzi-Madonna von Donatello, Bildnisbüsten von Desiderio da Settignano, Francesco Laurana und Mino da Fiesole sowie wunderschöne glasierte Terrakotten von Luca della Robbia bewundern. Auch die deutsche Spätgotik ist unter anderem mit Werken von Tilman Riemenschneider, Hans Multscher oder Niclaus Gerhaert von Leyden gut vertreten. Ein Highlight der Sammlung sind die beeindruckenden Ritterheiligen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Der Studiensammlung gehören einige bekannte Werke der italienischen Renaissance an, unter anderem der berühmte Bronzekopf des Lodovico Gonzaga und eine beeindruckende Madonna von Jacopo Sansovino.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/FEKURfg9M3c" height="280" width="470" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Das ins Bodemuseum integrierte <strong>Museum für Byzantinische Kunst</strong> umfasst eine detaillierte Sammlung von Kunstwerken und Alltagsgegenständen vom 3.bis 15. Jahrhundert aus dem weströmischen und byzantinischen Reich. Schwerpunkte der Sammlung sind die antiken Sarkophage und Plastiken aus Rom, die Elfenbeinkunst des byzantinischen Hofes und Alltagsgegenstände aus Ägypten.</p>
<p><strong>Das Münzkabinett</strong> umfasst die größte Sammlung von Münzen Deutschlands und gehört zu den größten der Welt. Dauerhaft werden um die 5.000 Münzen und Medaillen von der Antike bis zu Gegenwart hier ausgestellt. Insgesamt beherbergt das Bodemuseum aber einen Bestand von mehreren hunderttausend Stücken.</p>
<p><strong>Kontakt und Öffnungszeiten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>Bode-Museum</strong></li>
<li>Adresse: Am Kupfergraben, 10117 Berlin</li>
<li>Telefon: 030 &#8211; 266 42 42 42 (Mo.-Fr. 9:00 bis 16:00 Uhr)</li>
<li>Internet: http://www.smb.museum/smb/standorte/index.php?p=2&amp;objID=28&amp;n=3</li>
<li>Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr., Sa., So.: 10 – 18 Uhr, Do: 10 – 20 Uhr, Mo. Geschlossen.</li>
<li>Eintrittspreise: Erwachsene 8,- EUR, ermäßigt 4,- EUR. Eintritt auch in der Bereichskarte für die Museumsinsel inklusive.</li>
</ul>
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		<item>
		<title>Das Naturkundemuseum Berlin</title>
		<link>http://www.dh-museum.com/das-naturkundemuseum-berlin/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 11:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dh-museum.com/?p=420</guid>
		<description><![CDATA[Wer das Naturkundemuseum in Berlin besucht, der wählt damit eine der ältesten Museumseinrichtungen der Hauptstadt. Die Geschichte reicht zurück bis zu Gründung der Berliner Universität 1810. Mit Einzug in die heutige Adresse wurde im Jahr 1889 die erste Schausammlung im Erdgeschoss des Gebäudes eingerichtet. Dies war die erste Ausstellung von Stücken die von der wissenschaftlichen Sammlung getrennt wurden. Das historische Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg am 03. Februar 1945 durch einen Bombenangriff zerstört, wobei vor allem der Ostflügel lange als Ruine bestehen blieb. Erst im November 2006 wurde er wieder &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/das-naturkundemuseum-berlin/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-421" alt="Museum für Naturkunde Berlin" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/03/Museum-für-Naturkunde-Berlin.jpg" width="470" height="307" /></p>
<p>Wer <strong>das Naturkundemuseum in Berlin</strong> besucht, der wählt damit eine der ältesten Museumseinrichtungen der Hauptstadt. Die Geschichte reicht zurück bis zu Gründung der Berliner Universität 1810. Mit Einzug in die heutige Adresse wurde im Jahr 1889 die erste Schausammlung im Erdgeschoss des Gebäudes eingerichtet. Dies war die erste Ausstellung von Stücken die von der wissenschaftlichen Sammlung getrennt wurden. Das historische Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg am 03. Februar 1945 durch einen Bombenangriff zerstört, wobei vor allem der Ostflügel lange als Ruine bestehen blieb. Erst im November 2006 wurde er wieder aufgebaut und konnte 2010 als Ausstellungsfläche für knapp 80.000 Gläser mit Flüssigpräparaten von Fischen und Reptilien, die in 70%igem Alkohol eingelegt sind, wieder eröffnet werden. Die Rekonstruktion des Ostflügels wurde im Januar 2012 mit dem Architekturpreis in Deutschland ausgezeichnet.</p>
<h2>Evolution und seine Vielfalt sind Hauptthema im Museum für Naturkunde Berlin</h2>
<p>Hauptthema der Ausstellungen im Naturkundemuseum Berlin ist die Wirkung und das Werk der Evolution. Die Palette reicht dabei von der Entstehung des Kosmos und unserer Erde über das Leben und Sterben der Dinosaurier bis hin zur Entstehung und Wanderung der fünf Kontinente. Aber auch Naturphänomene wie Vulkanausbrüche oder Meteoriteneinschläge sind Thema von Ausstellungen, die einem Werkstattbericht gleichen und teilweise sehr seltene Objekte zeigen, die die Vielfalt und Schönheit unserer Natur zeigen. Die Ausstellungsfläche umfasst ca. 6.600 Quadratmeter, auf denen eindrucksvoll der Abwechslungsreichtum unseres Lebens dargestellt wird. Im detailgetreu nach historischem Vorbild nachgebauten Lichthof vom Berliner Naturkundemuseum finden Besucher das weltweit größte Dinosaurierskelett, das auf das beeindruckende Alter von knapp 150 Millilonen Jahre geschätzt wird. Der Brachiosaurus brancai lässt die Dinosaurier virtuell wieder auferstehen und versetzt die Besucher in die Urzeit des östlichen Afrika. Seit kurzem kann auch der Urvogel Archaeopteryx litographica im Original bewundert werden. Dieses Fossil ist das bedeutendste Ausstellungsstück, das das Berliner Naturkundemuseum zu bieten hat. Die versteinerte Übergangsform zwischen Dinosaurier und Vögeln wird nun dauerhaft im Museum für die Besucher zu sehen sein.</p>
<h2>Die Sammlungen sind dauerhafte Besuchermagneten</h2>
<p>Neben dem weltberühmten Skelett des Dinosauriers, das eine deutsche Expedition aus der damaligen Kolonie Deutsch-Ostafrika entdeckte, widmet sich die permanente Ausstellung im Lichthof des Naturkundemuseum in Berlin generell der Saurierwelt, die aus Fundstücken der Oberjura, Tendaguru, besteht. Dabei sind vor allem sechs Dinosaurierarten zu sehen, allen voran der Dicraeosaurus, der Kentrosaurus, der Diplodocus, der Allosaurus sowie der Dysalotosaurus und der Elaphrosaurus. In dazwischen angelegten Ausstellungsinseln finden die Besucher Ausstellungsstücke aus dem Luftraum und dem aquatischen Bereich der Gegend umTendaguru. Nebenbei finden interessierte Beobachter auch den weithin als ältesten Vogel bekannten Paraves, der aus der Region um die Solnhofener Plattenkalken Süddeutschlands stammt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/B7SflKsoR0o" height="315" width="420" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Eine weitere Ausstellung behandelt das Thema der heutigen Vielfalt der unterschiedlichen Lebensformen, in der Fachsprache auch Biodiversität bezeichnet. Das beeindruckendste Ausstellungsstück ist dabei eine zwölf Meter lange und vier Meter hohe Wand, auf der die Darstellung von 3.000 verschiedenen Tieren einen faszinierenden Einblick und Eindruck dieser Vielfalt vermittelt. Die heute bestehende Tierwelt ist in weiten Teilen das Ergebnis dieser beeindruckenden Evolution, die vor 3,5 Milliarden Jahren angefangen hat. Eine beeindruckende Medieninstallation zeigt die Gegenüberstellung der biologischen und der geistigen Diversität. Aber auch die Präsentation von sieben Grundfragen, die die Vielseitigkeit der Sicht auf das Phänomen Leben widerspiegeln, vermittelt einen imposanten Eindruck für die Besucher im Berliner Naturkundemuseum. Kulturhistorisch besonders wertvoll werden die Dioramen eingeschätzt, das sind Darstellungen verschiedener Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Aber auch die Sammlung außerhalb des Ausstellungsbereiches, die dem Museum für Naturkunde Berlin gehört, zeigt faszinierende Exponate. Dazu zählen in jedem Fall das Tierstimmenarchiv und die Objekte der Mineralogie sowie Zoologie oder Paläontologie. Im großen und ganzen werden dem Besucher über 30 Millionen Objekte geboten, darunter 130.000 präparierte Vögel, die ca. 90% aller weltweit heimischen Vogelarten repräsentieren. Für Aquaristikbegeisterte finden sich ebenso knapp 130.000 in Alkohol eingelegte Fische, die eine Repräsentanz des weltweiten Fischbestandes darstellen.</p>
<h2>Forschung wird im Berliner Naturkundemuseum groß geschrieben</h2>
<p>Neben dem Bildungsauftrag mit den zahlreichen Exponaten, die die Evolution in seiner ganzen Vielfalt zeigen, versteht sich das Museum auch als Foschungseinrichtung. Hier geht es dabei vor allem um die Rekonstruktion der Evolution unterschiedlicher Tiergruppen sowie die Zoodiversität im Wandel der Umwelt und seiner Nutzbarkeit. Letzterer Punkt betrifft vor allem den südlichen Kontinent Afrika. Aber auch Themenschwerpunkte der Astronomie wie die frühe Entwicklung des Sonnensystems oder der Aufprall eines Asteroiden auf die Erdkruste und seine Auswirkungen auf die Biosphäre werden vom Forschungsteam im Naturkundemuseum Berlin bearbeitet. Zusammen mit der Humboldt-Universität zu Berlin sowie der Freien Universität Berlin und Potsdam wird hier auch Augenmerk auf die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses gelegt. Seit Beginn 2009 ist das Berliner Naturkundemuseum wegen seiner überregionalen Bedeutung und des gesamten bundesdeutschen Interesses an der Forschungsarbeit Mitglied der Leibniz-Gemeinscahft sowie seit 24, September 2009 als Gründungsmitglied des Humboldt-Ring anerkannt.</p>
<h2>Eisbär Knut erobert das Naturkundemuseum Berlin</h2>
<p>Der im Berliner Zoo verstorbene Eisbär Knut war schon zu Lebzeiten ein Publikumsliebling, der seinesgleichen suchte. Als er im März 2011 verstarb, entschloss man sich, den Bären als Ausstellungsstück im Foyer des Berliner Naturkundemuseums auszustellen, wobei er anschließend in die wissenschaftliche Sammlung des Forschungsmuseums aufgenommen werden soll. Es besteht seitens des Museums die Planung, nach Abschluss der Umbauarbeiten im Ausstellungsbereich den ausgestopften Bären als Botschafter für bedrohte Tierarten in eine entsprechende Ausstellung mit dem Thema &#8220;Wert der Natur&#8221; zu integrieren und ihn weiterhin für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Damit verbindet das Berliner Naturkundemuseum perfekt den Anspruch an Popularität und Wissenschaft, denn der präparierte Eisbär lockt zahlreiche Besucher an, bereits in den ersten Monaten seit seiner Ausstellung lockte er 40.000 Besucher in das Museum, denen sich in einer anschließenden Besichtigungstour auch die übrigen Exponate zeigten und einen interessierten Blick auf die Geschichte der Evolution boten. Gerade in den Ferien zeigt sich das Naturkundemuseum Berlin sehr familienfreundlich und bietet Extraführungen an, die den Eindruck der Exponate unterstreichen.</p>
<p><strong>Museum für Naturkunde Berlin</strong><br />
Invalidenstraße 43<br />
10115 Berlin<br />
Deutschland</p>
<p>Öffnungszeiten<br />
Dienstag bis Freitag 9.30 Uhr &#8211; 18 Uhr<br />
Am Wochenende und Feiertags:<br />
10 &#8211; 18 Uhr<br />
Montag Ruhetag</p>
<p>Eintrittspreis<br />
Erwachsene 5,- Euro<br />
Ermäßigter Eintritt 3,- Euro</p>
<p>Kontakt per Email info@mfn-berlin.de<br />
Kontakt per Telefon 030 2093-8591<br />
Führungen zu reservieren unter Tel. 030 2093-8550</p>
<p>______________________________________________<br />
Bildrechte: © Beek100 (Own work) [<a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0" rel="nofollow">CC-BY-SA-3.0</a> or <a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" rel="nofollow">GFDL</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABerlin%2C_Mitte%2C_Invalidenstrasse_43%2C_Museum_f%C3%BCr_Naturkunde.jpg" rel="nofollow">via Wikimedia Commons</a></p>
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		<title>Vitra Design Museum in Weil am Rhein</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 09:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kreisstadt Weil am Rhein hat außer ihrer vorteilhaften Lage im Dreiländereck zwischen Rhein und Schwarzwald vor allem eine Attraktion zu bieten: Das Vitra Design Museum. Hier erfährt der Designbegeisterte alles über das Kultlabel Vitra, das einige der bekanntesten Interieur-Designer der Welt unter Vertrag hat. Neben der umfangreichen Sammlung an Designklassikern erwarten den Besucher wechselnde Ausstellungen rund um die Themen Design und Architektur. In regelmäßig stattfindenden Workshops wird zudem ein wissenschaftlicher Ansatz bei der Erforschung und Vermittlung von Designkonzepten verwirklicht. Gründer des Vitra Design Museums in Weil am Rhein ist &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/vitra-design-museum-weil-am-rhein/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-full wp-image-417" alt="Eingang des Vitra Design Museums" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/03/Vitra-Design-Museum.jpg" width="470" height="222" />Die Kreisstadt Weil am Rhein hat außer ihrer vorteilhaften Lage im Dreiländereck zwischen Rhein und Schwarzwald vor allem eine Attraktion zu bieten: <strong>Das Vitra Design Museum</strong>. Hier erfährt der Designbegeisterte alles über <em>das Kultlabel Vitra</em>, das einige der bekanntesten Interieur-Designer der Welt unter Vertrag hat. Neben der umfangreichen Sammlung an Designklassikern erwarten den Besucher wechselnde Ausstellungen rund um die Themen Design und Architektur. In regelmäßig stattfindenden Workshops wird zudem ein wissenschaftlicher Ansatz bei der Erforschung und Vermittlung von Designkonzepten verwirklicht.</p>
<p>Gründer des Vitra Design Museums in Weil am Rhein ist der Vorsitzende der Vitra GmbH, Rolf Fehlbaum. Mit dem Kauf von 150 Stühlen aus dem Nachlass der Eames Brüder legte er den Grundstein für die heute mehrere tausend Exponate umfassende Sammlung.</p>
<h2>Die Sammlung des Vitra Design Museums</h2>
<p>Die ständige Sammlung im Vitra Design Museum beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem <strong>Interieur-Design</strong>, also der Gestaltung von Möbeln und Innenräumen. Sie gründet sich auf einen Teil des Nachlasses der Designer und Architekten Charles und Ray Eames. Mittlerweile sind fast alle bekannten Industriedesigner mit einigen Exponaten vertreten. Neben Eames dürften vor allem die Verner Pantone, Michael Thonet, Jean Prouvé und George Nelson dem Designinteressierten etwas sagen. Natürlich gibt es hier die Klassiker wie den berühmten Eames Lounge Chair, den Panton Chair, den Bubble Chair von Aarnio Eero oder das Marshmallow Sofa von George Nelson zu bewundern.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/mfi8B7FvXJ4" height="280" width="470" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Neben den Möbelklassikern wartet das Vitra Design Museum mit einer großen Leuchtensammlung auf. Über 1000 Objekte führen den Besucher auf eine Reise durch die Zeit des Leuchtendesigns. Ob Jugendstil, Bauhaus oder Stilnovo, hier finden sich die berühmtesten und innovativsten Beispiele. Auch eine umfangreiche Bestecksammlung und eine Sammlung von Objekten aus der Unterhaltungselektronik hat das Museum zu bieten.</p>
<p>Freunde der Bauhausarchitektur dürften sich auch für den <strong>großen Bestand an Architekturmodellen</strong> namhafter Architekten, wie Mies van der Rohe, Le Corbusier, Marcel Breuer und Frank Lloyd Wright freuen. Die Modelle werden zum Großteil in den Modellwerkstätten des Vitra Design Museums angefertigt und veranschaulichen auf eindrucksvolle Weise das Schaffen dieser großen Baumeister des 20. Jahrhunderts.</p>
<h2>Der Museumsbau von Frank Gehry</h2>
<p>Das Vitra Design Museum in Weil am Rhein ist nicht nur wegen seiner Exponate eine Reise wert. Der beeindruckende Bau des <strong>Stararchitekten Frank O. Gehry</strong> ist alleine schon eine Reise wert. 1986 wurde der Grundstein für den Museumsbau gelegt, der drei Jahre später abgeschlossen wurde. In Gehrys Gesamtwerk stellt das Museum einen Umbruch dar, in dem er sich von der deutlichen Materialsichtigkeit abkehrte und stattdessen weißen Putz und Titanzink verwendete.</p>
<p>Wie alle Bauten Gehrys wird auch <strong>das Vitra Design Museum dem Dekonstruktivismus zugeordnet</strong>, der die bewusste Abkehr von der stabilen Form und Struktur propagiert, indem er einfache geometrische Körper demontiert und neu ordnet. So entstehen skulpturale Bauten, die nicht selten den Eindruck erwecken, dass sie gerade im Begriff sind zusammenzustürzen. Auch beim Vitra Design Museum in Weil am Rhein sorgen hervorspringende Quader und kurvig geschwungene Formen, kombiniert mit kippenden, sich überlappenden Flächen für ein aufregendes Architekturerlebnis. Das Spiel von Licht und Schatten auf der weiß getünchten Fassade verstärkt die Formensprache zusätzlich. Innen wie außen kommen Designliebhaber also in jedem Fall auf ihre Kosten.</p>
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<em>Bildrechte: © en:User:Sandstein, a.k.a. User:TheBernFiles (Author&#8217;s own photograph.)</em><br />
<em> [<a href="http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html" rel="nofollow">GFDL</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/" rel="nofollow">CC-BY-SA-3.0</a> or <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.5" rel="nofollow">CC-BY-2.5</a>], <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AVitra_Design_Museum%2C_front_view.jpg" rel="nofollow">via Wikimedia Commons</a></em></p>
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		<title>Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 09:33:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berühmte Museen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist ein ungewöhnliches Museum. Seine Ausstellungsräume befinden sich in einem Flügel der Kongresshalle, die von den Nationalsozialisten für das ehemalige Reichsparteitagsgelände entworfen wurde. Während die Außenansicht die unverhüllte Machtdemonstration des NS-Staates aufzeigt, widerspricht im Innern eine außerordentlich raffinierte Idee dieser Überwältigungsarchitektur. Blickt man im Foyer nach oben, sieht man, dass ein gläserner Gang diagonal das steinerne Gebäude wie ein Pfahl durchbohrt und gleich einem Stachel im Fleische des Monumentalbautes sitzt. Die anschließenden Räumlichkeiten beherbergen eine Dauerstellung, die sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der &#8230; <span class="read-more"><a href="http://www.dh-museum.com/dokumentationszentrum-reichsparteitagsgelaende-nuernberg/">Weiterlesen...</a></span>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_413" class="wp-caption aligncenter" style="width: 434px"><img class="size-full wp-image-413" alt="© Drazic D. - Fotolia.com" src="http://www.dh-museum.com/wp-content/uploads/2013/03/Dokumentationszentrum-Reichsparteitag-Nürnberg.jpg" width="424" height="283" /><p class="wp-caption-text">© Drazic D. &#8211; Fotolia.com</p></div>
<p>Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist <strong>ein ungewöhnliches Museum</strong>. Seine Ausstellungsräume befinden sich in einem Flügel der Kongresshalle, die von den Nationalsozialisten für das ehemalige Reichsparteitagsgelände entworfen wurde. Während die Außenansicht die unverhüllte Machtdemonstration des NS-Staates aufzeigt, widerspricht im Innern eine außerordentlich raffinierte Idee dieser Überwältigungsarchitektur. Blickt man im Foyer nach oben, sieht man, dass ein gläserner Gang diagonal das steinerne Gebäude wie ein Pfahl durchbohrt und gleich einem Stachel im Fleische des Monumentalbautes sitzt. Die anschließenden Räumlichkeiten beherbergen eine Dauerstellung, die sich mit den Ursachen, Zusammenhängen und Folgen der nationalsozialistischen Herrschaft befasst. Seit mehr als zehn Jahren erfreut sich das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände nationaler und internationaler Beachtung. Es gilt als <strong>eine der weltweit renommiertesten Institutionen</strong>, die die Geschichte des Nationalsozialismus in Deutschland aufarbeiten und verständlich für ganz unterschiedliche Zielgruppen zu präsentieren vermögen.</p>
<h2>Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände – Architektur wider die NS-Bauästhetik</h2>
<p>Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände wurde am 4. November 2001 durch den damaligen Bundespräsidenten Johannes Rau eröffnet. Sieben Jahre zuvor beschloss der Nürnberger Stadtrat die Errichtung einer Museums- und Gedenkstätte, die sich den Umständen und Auswirkungen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft widmen soll. Ein internationaler Wettbewerb wurde ausgelobt, wie der Nordflügel der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände am besten zu einem Erinnerungs- und Studienort umgebaut werden kann. Der österreichische Architekt Günther Domenig überzeugte durch sein Konzept, den nördlichen Kopfbau, der von den Nationalsozialisten nicht vollendet wurde, durch einen &#8220;Speer&#8221; diagonal zu durchbohren. Moderne Baumaterialen wie Glas und Stahl bilden eine Passage, die die nationalsozialistische Bauästhetik in Frage stellt. Die Besucher können diesen Glasgang bis zu einer Aussichtsplattform mit Blick über das gesamte Gelände durchschreiten.</p>
<p>Der Entwurf Domenigs war auch beabsichtigt als <strong>ein Seitenhieb auf Albert Speer</strong>, der die Gesamtkonzeption für das Reichsparteitagsgelände verantwortet hatte. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem die Planungen für das Zeppelin-Stadium, das eine Aufmarschfläche für 400.000 Menschen bereitstellen sollte, und die Kongresshalle, die Platz für 50.000 Personen bot. Speer kreierte auf dem Reichsparteitagsgelände auch 1938 seinen &#8220;Lichtdom&#8221;, dessen gewaltige Lichtsäule durch riesige Scheinwerfer erzeugt wurde. Der Betrachter sollte durch die Architektur, ob nun aus Stein oder Licht, mittels ergreifender Größe und pathetischer Sieges-Symbolik von der Überlegenheit des Nationalsozialismus überwältigt werden. Die gewaltigen und gewalttätigen Bauformen wurden von Leni Riefenstahl in ihrem Film &#8220;Triumpf des Willens&#8221; über den Reichsparteitag der NSDAP 1934 propagandistisch und suggestiv in Szene gesetzt.</p>
<h2>Die Dauerausstellung – Lokale und nationale Geschichte sowie ein modernes Ausstellungskonzept</h2>
<p>Das <strong>Herzstück des Dokumentationszentrums Reichsparteitaggelände in Nürnberg</strong> ist die Dauerausstellung <em>&#8220;Faszination und Gewalt&#8221;</em>. Sie widmet sich zum einen den NS-Parteitagen, die in Nürnberg stattfanden und Teilnehmer sowie Besucher gleichermaßen faszinierten. Zum anderen verbindet die Ausstellung damit eine Darstellung der Ursachen und Zusammenhänge, auf denen der NS-Staat und seine Machtausübung gründeten. Einen besonderen Bezug stellt das Dokumentationszentrum zwischen dem Reichsparteitagsgelände und der Stadt Nürnberg her. Der Name der Stadt ist untrennbar mit der nationalsozialistischen Herrschaft verbunden. Von hier aus veröffentlichte Julius Streicher nicht nur das antisemitische Hetzblatt &#8220;Der Stürmer&#8221;, an dieser Stelle wurden 1935 auch die Nürnberger Rassegesetze verkündet. Die Nachkriegsgeschichte wird im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände ebenfalls behandelt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges fanden in der ehemaligen &#8220;Stadt der Reichsparteitage&#8221; die Nürnburger Prozesse gegen führende Kriegsverbrecher des Nationalsozialismus statt. Zum Schluss der Ausstellung findet sich obendrein eine Dokumentation über den Umgang mit den steinernen Relikten des ehemaligen Reichsparteitagsgeländes nach 1945.</p>
<p>Ein modernes Ausstellungskonzept sorgt dafür, dass im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände jeder Besucher sich individuell über die vorgestellten Ausstellungsstücke und medialen Beiträge informieren kann. Auf einer Fläche von 1.300 Quadratmetern sind 19 unterschiedliche Ausstellungsräume so arrangiert, dass sie einen chronologischen Durchgang durch die Geschichte des Nationalsozialismus in Nürnberg, Franken und Deutschland ermöglichen. Zugleich kann sich der Besucher in eine Vielzahl von Themen vertiefen, die vom &#8220;Führer&#8221;-Mythos über Zwangsarbeit in Nürnberg bis hin zum Vernichtungskrieg alle relevanten Aspekte in die Ausstellung miteinbeziehen. Während klassische Darstellungsformen zum Lesen einladen, können die Besucher <strong>an modernen Schaustationen</strong> in einer Vielzahl von zeitgenössischen Bildern stöbern. Zeitzeugeninterviews, die speziell für das Dokumentationszentrum aufgenommen wurden, geben einen Einblick in die individuelle Lebensrealität in der Vergangenheit.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/my9x9v7HEZA" height="280" width="470" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe></p>
<p>Über das Ausstellungsangebot hinaus bietet das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände auch ein Studienforum, in dem weiterführende Fragestellungen vertieft werden können. Das Angebot reicht von Gesprächsrunden im Anschluss an eine Ausstellungsführung bis hin zu Studientagen, in denen sich Schüler- und Jugendgruppen mit zentralen Themen der Zukunft beschäftigen. <strong>Welche Macht haben Bilder?</strong> Warum kann ein einzelnder Mensch manipuliert werden? Wie verhalten sich Individuum und Kollektiv zueinander? Die Angebote haben immer einen Bezug auf den konkreten Ort und behandeln die Thematik anschaulich und greifbar. Im kulturellen Leben der Stadt Nürnberg ist das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände zudem sehr präsent durch regelmäßige Vorträge und Lesungen sowie durch wissenschaftliche Symposien. Seit 2004 finden hier auch Sonderausstellungen statt, die verschiedene Themen mit Bezug zur NS-Zeit aufgreifen.</p>
<h2>Sonderausstellungen im Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände im Jahr 2013</h2>
<p>Noch bis zum 31. Juli 2013 widmet sich im Dokumentationszentrum Reichsparteitag eine Sonderausstellung der <em>&#8220;Arisierung in Nürnberg&#8221;</em>. Unter dem Titel &#8220;Entrechtet. Entwürdigt. Beraubt&#8221; erfährt der Besucher mehr über die menschenunwürdigen Enteignungen, mit denen jüdische Bürger in Nürnberg und Franken zwischen 1933 und 1945 ihres Besitzes und ihres Eigentums beraubt wurden. Im Fokus der Ausstellung stehen nationalsozialistische Parteimitglieder und Behörden, die die politische und administrative Verantwortung für die Umsetzung der Arisierung trugen. Aber auch Gewinnler der Arisierungen und betroffene jüdische Unternehmen werden in Fallbeispielen vorgestellt, die sorgfältig von renommierten Historikern und Fachleuten der Region ausgewählt wurden. Zeitzeugenberichte, Fotos und viele Dokumente, die in den Archiven neu entdeckt wurden, geben einen Einblick in die Maßlosigkeit und die Gier, mit der die Arisierung in Franken umgesetzt wurde. Sie machen die Exzesse deutlich, durch die der überwiegende Teil der jüdische Bevölkerung seine Lebensgrundlage verlor.</p>
<p>Zum 80. Jahrestag der Bücherverbrennungen, bei denen zehntausende Schriften geächteter Autoren eingeäschert wurden, zeigt das Dokumentationszentrum Reichsparteitag Bücher der NS-Zeit, die sich in seiner umfangreichen Sammlung befinden. Vom 9. Mai bis zum 29. September 2013 werden unter den Titel <em>&#8220;WortGewalt: Vom rechten Lesestoff&#8221;</em> eine Vielzahl von Romanen, Groschenheftchen, Sach- und Fotobüchern, Sammelalben, Schul- und Liederbüchern vorgestellt, die in der NS-Zeit publiziert wurden. Die Sonderschau geht der Frage nach, was die Deutschen zwischen 1933 und 1945 eigentlich lasen, nachdem die moderne Literatur der Weimarer Republik sowie viele pazifistische und demokratische Schriften der Zeit den Flammen übergeben worden waren. Vorgestellt werden die vom Nationalsozialismus gewünschten und geförderten Bücher sowie Verkaufsschlager, die sich als völlig unpolitisch ausgaben und doch die Ideologie indirekt unterstützten.</p>
<p><strong>Kontakt und Öffnungszeiten:</strong></p>
<ul>
<li>Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände</li>
<li>Adresse: Bayernstraße 110, 90478 Nürnberg</li>
<li>Telefon: 0911 &#8211; 2315666</li>
<li>Internet: http://www.museen.nuernberg.de/dokuzentrum/</li>
<li>Öffnungszeiten: Mo – Fr: 9 – 18 Uhr, Sa &amp; So: 10 – 18 Uhr, letzer Einlass: 17 Uhr</li>
<li>Eintrittspreise: Erwachsene 5,- EUR, ermäßigt 3,- EUR, weitere Nachlässe mit Nürnberg-Pass oder bei Tages- und Jahreskarten</li>
</ul>
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